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Theaterspieltherapie macht das eigene Leben sichtbar.
Aus dem Alltag aussteigen, in Rollen eintauchen, neue Schritte wagen - kann Verborgenes ans Licht bringen, andere Sichtweisen, Lösungen und Wandlungen eröffnen.

Mit den Mitteln des Theaters, wie Rollenspiel, Improvisation, Maskenspiel, Erzählkunst, Bühnenbild und Regie, werden Veränderungsperspektiven offen gelegt und ungeahnte Problemlösungen ermöglicht. Auch über die Spielfreude, Erfindungsreichtum und Neugierde werden neue Erlebniswelten geschaffen und für Veränderungen genutzt.

Im aktiven Rollenspiel werden Situationen, Beziehungen und Personen nachgeahmt, um sich z.B. ein Bild von Ihnen zumachen.

TeilnehmerInnen werden zu Spielern, Autoren, Regisseuren, Zuschauern, Bühnenbildnern oder Kritikern ihrer eigenen Phantasien und Geschichten.

Ziele der Theaterspieltherapie sind unter anderem:

  • dient der eigenen Rollenfindung
  • sich in andere Rollen hineinversetzen
  • Handlungsalternativen ausprobieren
  • Gefühle ausdrücken
  • Belastende Erlebnisse verarbeiten
  • Sich in unvertrauten Situationen bewegen
  • Überprüfung eigener Vorstellungen, Projektionen, Erwartungen
Anwendung der Theaterspieltherapie besonders bei:
  • Problemen mit der Kommunikation und sozialem Verhalten
  • Schwierigkeiten Gefühle und Bedürfnisse angemessen auszuleben
  • Mangelndem Selbstvertrauen
  • Schwierigkeiten mit der Konfliktverarbeitung
  • Macht- und Autoritätsproblemen
  • Problemen mit der Selbst-und Fremdwahrnehmung
  • Wird auch als Verfahren des Praxistrainings z.B. in sozialtherapeutischen Ausbildungssituationen unter dem Begriff "Sensomotorische Simulation" eingesetzt.